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Besuch im Braunkohletagebau Welzow-Süd

Heute hatte ich Glück und einen Besuch im Tagebau Welzow-Süd abgestaubt. Manche Bergleute nennen es auch „Schacht 3“. Es ist schon sehr eindrucksvoll neben der Förderbrücke 32 F 60 zu stehen und auch die Braunkohle zu bestaunen. Das Braunkohleflöz (d.h. die Schicht, die Braunkohle enthält), ist hier 10-13 m hoch. Ist schon komisch wenn man davor steht und es gerade bröckelt (quasi so wie bei iceage das Eis knackt…)

Die Braunkohle hat einen Wassergehalt von ca. 54% und muss vor der Verbrennung erst getrocknet werden. Die Verbrennung, d.h. die Verstaubung erfolgt dann, wie bei einem Verbrennungsmotor als Braunkohlestaub.

Ob man das nun gut findet, dass hier die Landschaften derart überformt werden, lasse ich mal offen. Kraftwerke mit Braunkohle werden zum Ausgleich der Strommenge verwendet. Viel Wind und Sonne, wenig Braunkohle und umgekehrt. Also wird wohl jeder von uns Braunkohlenstrom im Haushalt „verbrennen“.

Der Tagebau ist im Süden von Brandenburg, zwischen Senftenberg und Cottbus.

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